KONZEPTION

KINDERGARTEN "ST. RUPERT" AMERANG

 

Unser Leitbild

Wir nehmen Kinder
als selbständige Persönlichkeiten
wahr und begleiten sie aktiv
und unterstützend auf ihrem Weg
in die Selbständigkeit.

Wir vermitteln den christlichen Glauben
und die Achtung vor der Natur und dem Leben,
gleichzeitig respektieren wir
andere Kulturen und Religionen.

Wir sehen die Eltern als Partner
und sind offen für Ihre Anliegen.

Die aktive Teilnahme der Eltern
am Kindergartenalltag
ist die Grundlage für eine
produktive und gute Zusammenarbeit.

1. Vorwort

1.1 Der Träger

Schon seit 1966 gibt es in Amerang eine kirchliche Kindertagesstätte. Sie wurde unter Pfarrer Franz Fischer ins Leben gerufen.

Eine gute und wertvolle Einrichtung steht den Kindern seither zur Verfügung. Wir sind froh und dankbar, dass sich hier Kinder spielerisch und auf vielerlei Art und Weise die verschiedensten Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen können.

Träger des Kindergartens ist die Kath. Pfarrkirchenstiftung Amerang, vertreten durch die Kirchenverwaltung mit dem Pfarrer als Vorstand. Die Stiftungsaufsicht (etwa zur Genehmigung der Dienstverträge mit dem Personal) liegt beim Erzbischöflichen Ordinariat München, die Fachaufsicht über den Kindergarten übt der Caritasverband der Erzdiözese aus. Die staatliche Rechtsaufsicht wird vom Landratsamt Rosenheim wahrgenommen.

Ein katholischer Kindergarten will die Familien in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen und begleiten. Wir wollen den Kindern durch unsere Angebote auch helfen, ihrem Alter entsprechend in das kirchliche religiöse Leben hinein zu wachsen.

Durch unser Reden und Verhalten sollen sie Grundlegendes von unserem guten Gott erfahren. Kinder aus anderen Konfessionen oder Religionen werden dabei nicht in katholische Bräuche hinein gezwungen, sollen aber lernen, diese Glaubenspraxis zu tolerieren.

An uns Erwachsenen sollen die Kinder sehen und spüren, dass uns selber der Glaube etwas sehr Kostbares und Wertvolles ist, das uns in unserem Leben trägt, stützt und hält.

Ich hoffe und wünsche, dass sich die Kinder und die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen in unserem Kindergarten wohl fühlen und es ihnen gut geht. Ebenso wünsche ich mir im Interesse der Kinder eine stets gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Elternbeirat, dem Personal und dem Träger.

Josef Reindl, Pfarrer

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2. Beschreibung unserer Einrichtung

2.1 Trägerschaft

Pfarrkirchenstiftung St. Rupert
83123 Amerang

Telefon:                             0 80 75 / 91 830
Vorsitzender:                     Herr Pfarrer Josef Reindl
Kindergartenbeauftragte:  Frau Anni Voit

2.2 Historisches

Der Kindergarten wurde am 12. September 1966 von Pfarrer Franz S. Fischer mit zwei
Gruppen eröffnet. 1974 bis 1989 begleitete Pfarrer Josef Kreuzpointner die Einrichtung.
Pfarrer Jakob Blasi übernahm ab 1. Juni 1990 die Trägerschaft. Nachdem der Bedarf von
Kindergartenplätzen immer mehr zunahm und die Sanierung im Hause anstand, wurde der
Umbau und die Erweiterung für eine 3-gruppige Einrichtung in Angriff genommen.
Als die ganze Aktion abgeschlossen war, konnte der Kindergarten drei 6-Stunden-Gruppen
anbieten.
In den Jahren darauf wurden – immer am Bedarf der Ameranger Familien orientiert – verschiedene Modelle erprobt, beibehalten, aber auch wieder verworfen.
Jetzt, in 2013 sind wir eine Kindertagesstätte mit drei Kindergartengruppen und einer Hortgruppe für Schüler der 1. – 4. Klasse.

2.3 Lage / Einzugsbereich

Der Kindergarten liegt im nördlichen Chiemgau zentral im Ortskern von Amerang. Es werden ca. 75 Kinder aus der Gemeinde, vor allem aus dem Pfarrgebiet Amerang betreut.
Neben der Tagesstätte sind ein öffentlicher Kinderspielplatz und ein Mini-Golf-Platz zu finden.

2.4 Betreuter Personenkreis

Bei der Aufnahme spielen soziale Schichten, Nationalitäten und Konfessionen keine Rolle.
Betreut werden im Kindergarten Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren und im Hort Schüler der 1. - 4. Klasse aus den verschiedensten Strukturen.

Sofern es unsere Rahmenbedingungen und personelle Besetzung ermöglichen, betreuen wir auch entwicklungsverzögerte, verhaltensauffällige und behinderte Kinder.

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2.5 Gesetzliche Grundlagen

Seit 2005 gilt für alle bayerischen Kindertageseinrichtungen das "Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz“ (BayKiBiG).Vorgaben für die pädagogische Umsetzung beschreibt der „Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan“ (BEP) für Kinder in Kindertagesstätten. Die gesetzlichen Grundlagen für die Arbeit mit Kindergarten-, Krippen-, und Schulkindern auf Bundesebene bildet das „Kinder- und Jugendhilfegesetz“ (SGB VIII).

§8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Das pädagogische Personal ist -  zum Schutz der Kinder - verpflichtet, bei Verdacht auf Missbrauch elterlicher Rechte oder Vernachlässigung mittels eines gesonderten Beobachtungsbogens eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen und damit an die Erziehungsberechtigten und evtl. an eine insoweit erfahrene Fachkraft heranzutreten.

§22 Grundsätze der Förderung

(2) Tageseinrichtungen für Kinder (…)  sollen

1. die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen  Persönlichkeit fördern,

2.die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,

3. den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

(3) Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Er schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethnische Herkunft berücksichtigen.

§45 Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung

Diese erteilt in unserem Fall das Landratsamt/Jugendamt Rosenheim.
Wir haben die Erlaubnis 77 Kinder zur gleichen Zeit in unserem Haus zu betreuen.
Die Platzvergabe unterliegt dabei einer ganz klaren Regelung, die sich auf die Betreuungsintensität bezieht.

Weiter ist das pädagogische Personal verpflichtet verschiedene Beobachtungsbögen für jedes Kind zu führen, welche Grundlage für Elterngespräche und Förderansprüche, wie z.B. dem Vorkurs Deutsch 240, sind.

2.6 Öffnungszeiten

 

Öffnungszeiten im Kindergarten

 

bei den schlauen Füchsen   *   bei den Fledermäusen

07.15 Uhr – 08.15 Uhr.............Frühdienst
08.30 Uhr – 12:30 Uhr.............pädagogische Kernzeit
12.45 Uhr – 13:15 Uhr.............Mittagessen
12.45 Uhr – 14.00 Uhr.............Abholzeit
14.00 Uhr – 15.00 Uhr.............Bildungszeit Workshop
15.00 Uhr – 17.00 Uhr.............Abholzeit/ Freispielzeit gemeinsam mit den Hortkindern

 

Öffnungszeiten im Hort

 *  bei den Hort Tigern  *

11.15 Uhr/ 12.15 Uhr/ 13 Uhr..Ankommen in der Einrichtung
11.15 Uhr – 12.45 Uhr.............Freispielzeit/ Möglichkeit Hausaufgaben zu erledigen
12.45 Uhr/13.00 Uhr................Mittagessen
13.30 Uhr – 14.30 Uhr............ Hausaufgabenzeit
14.30 Uhr – 17.00 Uhr............ Zeit zur freien oder gemeinsamen Beschäftigung

Aus Sicherheitsgründen schließen wir in der Zeit von 8.30 Uhr – 12.30 Uhr und in der Zeit von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr unsere Eingangstür ab.

Bedarfsabfrage:
Um den Bedürfnissen der Familien gerecht werden zu können, fragen wir jedes Jahr erneut den aktuellen Bedarf ab und verändern unser Angebot, soweit es die Personalsituation zulässt.

2.7 Gebühren

Der Beitrag muss für das ganze Kindergartenjahr entrichtet werden,
das heißt, von September bis August (12 -mal).
Auch bei Krankheit des Kindes, Ferien, an Fortbildungstagen und, wenn auf
Anordnung des Gesundheitsamtes oder aus einem anderen zwingenden Grund der Kindergarten geschlossen werden muss, müssen die Sach- und Personalkosten getragen werden.

Kindergartenbeiträge ab 01.09.2017

  1. Kind 2. Kind 3. Kind
    46,00 35,00
    52,00 39,00
3-4 Std. 87,00 58,00 43,00
4-5 Std. 96,00 64,00 48,00
5-6 Std. 104,00 70,00 52,00
6-7 Std. 113,00 75,00 57,00
7-8 Std. 122,00 81,00 61,00
8-9 Std. 130,00 87,00 65,00

Krippenbeiträge ab 01.09.2017

  1. Kind 2. Kind 3. Kind
1-2 Std. 139,00 93,00 70,00
2-3 Std. 157,00 104,00 78,00
3-4 Std. 174,00 116,00 87,00
4-5 Std. 191,00 128,00 96,00
5-6 Std. 209,00 139,00 104,00
6-7 Std. 226,00 151,00 113,00
7-8 Std. 244,00 162,00 122,00
8-9 Std. 261,00 174,00 130,00

Hortbeiträge ab 01.09.2017

  1. Kind 2. Kind 3. Kind
1-2 Std. 55,00 37,00 27,00
2-3 Std. 71,00 47,00 35,00
3-4 Std. 87,00 58,00 43,00
4-5 Std. 96,00 64,00 48,00
5-6 Std. 104,00 70,00 52,00
6-7 Std. 113,00 75,00 57,00

(Stand Februar 2017)

Zusätzliche Kosten,…

die für jedes Kind monatlich anfallen:
Material- und Verpflegungsgeld:      8.- €

die nur bei Inanspruchnahme anfallen:
Mittagessen: 3,50 € pro Mahlzeit

Beitragszuschuss für Vorschulkinder

Nach Art. 23 Abs. 3 Satz 3 BayKiBiG wird der Kindergartenbeitrag für Kinder im Vorschulalter ab September 2012 mit 50.- € und ab September 2013 mit 100.- € bezuschusst. Kinder, die unter die Kann-Regelung fallen (Oktober- bis Dezember-Geborene), erhalten ebenfalls diesen Zuschuss, vorausgesetzt der Antrag auf vorzeitige Einschulung wurde bis 15. Februar bei der Schule gestellt.

Kostenentwicklung:

Jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres kann eine Angleichung der Gebühren an die allgemeine Kostenentwicklung erfolgen.

2.8 Räumlichkeiten

In unserem Haus befinden sich außer den 3 Gruppenräumen:

    • ein großes Turnzimmer    • ein Abstellraum für Spiele
    • zwei Nebenräume (genutzt für Projekte, Vorschule, Kinderkonferenzen, Hausaufgaben usw.)
    • ein Personalzimmer    • zwei Waschräume mit Kindertoiletten   
    • zwei Personaltoiletten    • Küche    • Büro    • Keller

2.9 Außenanlage

Wir als Erzieher möchten den Kindern Naturerfahrungen und Bewegung an der frischen Luft ermöglichen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder für die Natur sensibilisiert werden und ein „richtiges Umweltbewusstsein“ erwerben. Denn „was man liebt, wird man auch schützen.“ Deshalb haben wir uns nach langer Überlegung und Diskussion entschlossen, unseren Garten naturnah umzugestalten.
Die kognitiven, motorischen, kreativen, sozialen und emotionalen Lernmöglichkeiten sind durch Naturerfahrungen enorm erweiterbar. Oft sind es auch einfach die eigenen Kindheitserinnerungen, Gerüche, Gefühle und Stimmungen bei bestimmten Erlebnissen in der Natur, die wir auch für „unsere“ Kinder wieder lebendig werden lassen wollen. Hier wird auch ohne viel Worte erfahrbar, was es heißt, Teil der Schöpfung zu sein.

Mehrzweckspielfläche (Rasen)

Funktion:
Gewinnen und verlieren können, Gleichgewichtssinn schulen, Raumorientierung,
organische Belastung, usw.

Amphitheater

Funktion:
Gemeinschaft, Gleichgewicht, Koordination, Grobmotorik, Treffpunkt, Kommunikation, usw.

Sand- und Wasserbereich

Funktion:
Phantasie/ Kreativität werden angeregt, erfordert gemeinsame Spielabläufe,
Konzentration/ Ausdauer, usw.

Bäume

Funktion:
Klettern, Kraft, Koordination, eigene Grenzen einschätzen,
Gefahren einschätzen, andere Perspektiven erleben, usw.

Spielgeräte (Nestschaukel, Rutsche,...)

Funktion:
Gleichgewicht, Gemeinschaftssinn, Grobmotorik, eigene Grenzen einschätzen, Gefahren einschätzen, usw.

Hügelbereich

Funktion:
Ausbildung der Fein- und Grobmotorik, Körperbeherrschung,
Gefahren erkennen, Geschicklichkeit, Kraft / Ausdauer, usw.

Hochbeet

Funktion:
Experimentieren, Wachstum beobachten, Geschaffenes zerstören/aufbauen,
Probleme bewältigen, Umgang mit Geräten, usw.

Ruhebereich (Weidenzelt, Holzhäuschen)

Funktion:
Kommunikation, Rückzugsmöglichkeit, Rücksichtnahme,
durchsetzen/nachgeben, Rollenspiel, usw.

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3. Mitarbeiter

3.1. Das pädagogische Personal

Alle Mitarbeiter unserer Einrichtung verfügen über eine fundierte qualifizierte Ausbildung und arbeiten nach einer verbindlichen Dienstordnung des Ordinariats München-Freising.

Unsere Kindergartengruppen werden jeweils von einer Erzieherin (Gruppenleitung) und einer Kinderpflegerin betreut. Dazu kommt jährlich eine Erzieherpraktikantin und - wenn möglich - 1-2 Kinderpflegepraktikantinnen.

Die Hortgruppe wird derzeit von zwei Erzieherinnen und teilweise der Erzieherpraktikantin betreut.

3.2 Ausbildung

Kurzübersicht über den Ausbildungsweg

Erzieherin

Kinderpflegerin

• benötigter Schulabschluss
   mittlere Reife oder Kinderpflegeausbildung
  mit einem Notendurchschnitt
  nicht schlechter als 2,5
• 2 Jahre Erzieherpraktikum
• Anschließend Prüfung zur Kinderpflegerin
• 2 Jahre Vollzeitunterricht an
   einer Fachakademie für
   Sozialpädagogik mit schriftl.
   Abschlussprüfung
• 1 Jahr Berufspraktikum in
   einer sozialen Einrichtung
   mit Facharbeit und
   Colloquium

• Benötigter Schulabschluss:
   Hauptschulabschluss bzw.
   qualifizierter
   Hauptschulabschluss
• 2jährige Fachschule für
   Kinderpflege mit Praktikum
   und Abschlussprüfung
• Neu: 2 Jahre Vorpraktikum in
  einer sozialen Institution mit
  schulischer Begleitung an
  einer Fachakademie und
  abschließender Prüfung 

 

3.3 Praktikanten

Auch wir wollen jungen Menschen die Gelegenheit geben, ein Praktikum bei uns zu absolvieren. Das sind z.B. KinderpflegerInnen aus Traunstein o. Mühldorf, Schnupper-PraktikantInnen von Hauptschule, Realschule, Gymnasium und ErzieherpraktikantInnen von Fachakademien.

3.4 Teamarbeit

Teamarbeit bedeutet für uns ein Miteinander, in dem jeder mit seinen Fähigkeiten, seiner Persönlichkeit und Individualität angenommen wird!

Um eine fachlich gute Arbeit zu ermöglichen, findet 1x wöchentlich im Anschluss an die Öffnungszeit unsere Teambesprechung statt, an der das gesamte pädagogische Personal mit PraktikantInnen teilnimmt. Inhalte sind zum Beispiel Projekte,  Austausch von Fachwissen, Fallbesprechungen, pädagogische Planung, Informationsaustausch, Planung und Organisation von anstehenden Festen!

Verfügungszeit
Die Arbeitszeit des pädagogischen Personals ist unterteilt in „Zeit am Kind“ und
„Verfügungszeit“, und ist für jeden Mitarbeiter nach Dienstplan täglich verschieden eingeteilt.
Jedem Teammitglied wird - abhängig von seiner Arbeitszeit - eine bestimmte Anzahl an Stunden für die Vorbereitung und Organisation verschiedener Dinge gewährt.

Erledigt werden alle Arbeiten die rund um Kind/ Eltern/ Verwaltung/ Hausarbeiten/hauswirtschaftlichen Bereich anfallen.

Beispiele:

  • Vorbereitung und Durchführung von Elterngesprächen
  • Teamgespräche
  • Pädagogische Vorbereitungen für die Arbeit am Kind
  • z.T. Reinigungsarbeiten, Bestellungen, ....usw.!

Fortbildung des Personals
Damit das Personal pädagogisch gute und wertvolle Arbeit leisten kann, ist es wichtig und verpflichtend, sich regelmäßig fortzubilden. Laut Dienstordnung stehen jedem Mitarbeiter im Jahr fünf Fort- und Weiterbildungstage zu.
Somit wird gewährleistet, dass das Personal seine Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickeln kann. Es ist aufgefordert, stets neue Erkenntnisse zu erwerben, sowie sein Wissen gerade im Wandel der Zeit auf den aktuellen
Stand zu bringen. Dies soll am Ende Ihrem Kind zugute kommen.

Schließtage
Der Einrichtung stehen pro Kindergartenjahr 30 Schließtage zu, die jeweils im September detailliert bekannt gegeben werden. Des weiteren hat das Team zusätzlich fünf gemeinsame Fortbildungstage zur Verfügung, an denen die Einrichtung geschlossen werden kann.

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4. Pädagogische Arbeit

4.1 Unser Bild vom Kind

Erziehung bedeutet nicht nur Harmonie. Jeder Tag ist anders und so auch die Stimmungen der Kinder, der Eltern und des Personals.

Kinder loten Grenzen aus und fordernd uns heraus. Sie haben ihre Meinung und ihre Vorstellung davon, wie sie ihren Tag verbringen möchten. Sie haben traurige, lustige, harmonische und widerspenstige Tage. Sie wollen fragen und wissen, kuscheln und kämpfen, toben und sich verstecken, verstehen und verstanden werden.

Wir nehmen die Kinder mit all ihren Eigenheiten an, und möchten, dass sie ihre Individualität bei uns ausleben und stärken können.

 

4.2 Schwerpunkte und Ziele

Der Leitgedanke unserer pädagogischen Schwerpunkte ist es, bei Ihrem Kind ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein aufzubauen. Es soll sich zu einem lebensbejahenden und freudigen Menschen entwickeln.

Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder in verschiedenen Formen der Mitwirkung lernen Entscheidungen zu treffen, Eigeninitiative entwickeln und somit einzelne Bereiche des Kindergarten-Ablaufs mit zu bestimmen. Ziel ist es, dass die Kinder mit wachsender Selbständigkeit und Akzeptanz ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz erreichen und somit in einer demokratischen Gesellschaft bestehen können.

Der Gedanke Maria Montessoris „Hilf mir es selbst zu tun“ ist uns ebenfalls ein Anliegen und fließt in unsere tägliche pädagogische Arbeit ein.

Der Grundstock dafür wird bereits in der Familie gelegt und wir setzen es uns zur Aufgabe dies bei Ihrem Kind zu stärken und zu fördern.

Werteorientierung und Religiosität

Bestärkt wird unser Leitgedanke durch die religiöse Erziehung, in der wir nicht nur die Feste des Jahreskreises und das Leben Jesu nahe bringen, sondern auch die Ehrfurcht und Achtung vor Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung. Das bedeutet für uns, dass wir durch eine bewusste religiöse Erziehung die Rücksichtnahme, Wertschätzung, Offenheit, Vertrauen und Beziehungsfähigkeit der Kinder fördern. Wir unterstützen damit die Grundlagen für eine christliche Haltung und die Wertschätzung und Toleranz gegenüber fremden Glaubensüberzeugungen.

So machen wir`s:

  • Feste im Jahreskreis feiern
  • Übungen nach Franz Kett (Religionspädagoge), die eine ganzheitliche und sinnorientierte Pädagogik ermöglichen
  • Tischgebete, Geschichten, Erzählungen und Lieder
  • Spaziergänge in der Natur
  • Achten auf den Umgang miteinander
         => Leben in der Gemeinschaft

Emotionalität, soziale Beziehung und Konflikte
Bei uns treffen sich Kinder aus Elternhäusern mit unterschiedlichen familiären, kulturellen und nationalen Hintergründen. Was sich gesellschaftlich noch schwierig gestaltet, wird hier „im Kleinen“ oft schon selbstverständlich voneinander erfahren und miteinander gelebt.

Mit anderen zusammen sein, heißt bei uns für Kinder vor allem mit anderen spielen. Gemeinsames Spielinteresse verbindet. Im Spiel planen Kinder miteinander, setzen sich auseinander, lernen sich behaupten, finden Kompromisse, schließen Freundschaften, lernen Grenzen in den eigenen Freiheiten.

Das bedeutet eigene Bedürfnisse und Interessen zur Geltung zu bringen, aber auch die Bedürfnisse der anderen zu akzeptieren.
Wir versuchen, dies mit unserer Arbeit zu unterstützen, damit Ihr
Kind sich zu einer gemeinschaftsfähigen Person entwickeln kann.

Demokratische Teilhabe

„Die Tageseinrichtung steht in der besonderen Verantwortung, Kinder auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten. Das bedeutet, dass Kinder z.B. Entscheidungsfindung und Konfliktlösung auf demokratischem Weg lernen – im Gespräch, durch Konsensfindung und durch Abstimmung, nicht aber durch Gewalt und Machtausübung. Kinder entwickeln diese Fähigkeiten, wenn ihnen regelmäßig Mitsprache und Mitgestaltung beim Bildungs- und Einrichtungsgeschehen zugestanden und ermöglicht werden “ (BEP)

Auch in unserer Einrichtung ist die Beteiligung der Kinder ein wichtiger Bestandteil unserer Pädagogik. Im Rahmen unserer Abläufe – Jahreskreis, Wochenplan, Feste und Veranstaltungen und Tagesablauf – haben die Kinder immer wieder die Möglichkeit, sich und ihre Ideen einzubringen. Das erfordert von den Kindern den Mut vor der Gruppe zu sprechen, die Sicherheit gehört und verstanden zu werden, das Selbstbewusstsein auch mit einer Niederlage umgehen zu können. Aber auch Gesprächs- und Abstimmungsregeln einhalten, Zuhören, Abwägen, standhaft bleiben, eine eigene Meinung bilden und vertreten, sind wichtige Bestandteile und Lerninhalte dieser Methode. Die Kinder sollen sich ihren Kindergarten und Hort nach ihren Bedürfnissen gestalten, müssen dabei aber Regeln, Bedürfnisse anderer und Rahmenbedingungen einhalten.

Für uns Erzieher bedeutet das, die Gruppe und jeden einzelnen zu sehen, Gruppenprozesse zu beobachten, den Kindern den Raum und die Zeit für ihre Vorschläge und die Diskussionen zu geben, Gespräche zu moderieren ohne unsere Ideen in den Vordergrund zu stellen und aushalten, dass Kinder oft ganz andere Vorstellungen von einem Fest oder einem spannenden Erlebnis haben, als wir Erwachsenen.

So werden z.B. Inhalte von Festen oder Anschaffungen für’s Haus gemeinsam in Kinderkonferenzen ausgehandelt, Elemente des Tagesablaufs im Morgenkreis diskutiert, oder auch Bastelideen oder Vorschläge für’s Mittagessen mit Kleingruppen besprochen.

In der Kindergruppe können diese Prozesse im geschützten Rahmen erprobt und erlebt werden. Die Kinder lernen, dass sie zum Gelingen beitragen können, dass ihre Stimme zählt, dass sie durch ihr Zutun Dinge verändern können, dass sie Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen und dass sie Teil eines Ganzen sind.

Kognitive Erziehung und Wahrnehmung
Zur kognitiven Erziehung werden folgende Bereiche gezählt

  • Differenzierte Wahrnehmung ( Sehen, hören, tasten, schmecken, riechen)
  • Denkfähigkeit
  • Problemlösefähigkeit
  • Gedächtnis
  • Phantasie und Kreativität

Grundlage aller Lernprozesse wie z.B. Lesen, Rechnen, Schreiben lernen ist eine intakte Wahrnehmung und die Verarbeitung von Sinneseindrücken.

Kinder sind sinnesreiche Wesen. Sie haben Spaß am Einsatz all ihrer Sinne und noch haben sie eine Antenne für alles, was ihre elementaren Sinneswahrnehmungen betrifft. Auf den ersten Blick scheinbar sinnloses Tun kann zugleich sehr sinnvoll sein, wenn man sich auch als Erwachsener auf die Erlebnisebene der Kinder einlässt.

Bei uns im Haus können sich die Kinder frei von jedem Zeit- und Leistungsdruck mit unterschiedlichen Problemstellungen auseinandersetzen und dabei kognitive Erfahrungen gewinnen.

Wahrnehmungsentwicklungsbaum

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Sprache und Literacy
Spracherziehung übernimmt in unserer Arbeit eine wichtige Position, die sich durch alle Erziehungs- und Lebensbereiche zieht.

Entwicklung für Literacy (es gibt keine direkte Übersetzung ⇒ Literalität)
Damit ist die Erfahrung rund um Buch, Erzähl – Reim u. Schriftkultur gemeint. In der Begegnung mit Büchern, Fingerspielen, Märchen u. Reimen entwickeln die Kinder eine kreative Lust an der Sprache. Dies fördert z.B. die spätere Lesefreude u. das Bewusstsein für den Sprachrhythmus.


Sprache bedeutet für Ihr Kind

  • eigene Bedürfnisse und Empfindungen ausdrücken zu können
  • Erlebnisse, Wünsche, Gedanken und Gefühle mit anderen austauschen können
  • einfache Zusammenhänge schildern zu können
  • sowie Reime, Gedichte, Lieder und Geschichten zu erleben und zu verstehen ...

Sie spielt eine große Rolle bei Lern- und Erziehungsprozessen und ist unter anderem eine wesentliche Voraussetzung für schulische und berufliche Erfolge und für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich- kulturellen Leben.

Sprach – u. Literacyförderung erfolgen bei uns durch:

• Hand- und Fingerpuppen

• Fingerspiele und Gedichte

• Bilderbuch - betrachtungen

• Würzburger Sprachmodell

• musikalische Angebote

• Wochenend - Geschichte

Vorkurs Deutsch 240

Kinder, deren Eltern nicht deutschsprachiger Herkunft sind, nehmen ab der zweiten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres vor der Einschulung (ab Januar) an einer speziellen Form der Sprachförderung – dem Vorkurs Deutsch 240 – teil Dieser wird vom Ministerium gefordert und von Kita und Grundschule in Kooperation angeboten. Der Förderbedarf des jeweiligen Kindes wird mittels eines standardisierten Beobachtungsbogens (SISMIK) festgestellt.

Da wir in Amerang nur wenige Kinder betreuen, deren Eltern nicht deutschsprachiger Herkunft sind, wird der Vorkurs von der Schule teilweise mit anderen Kitas zusammengelegt.
Im Kindergarten wird die spezielle Sprachförderung in den Alltag integriert. Durch Lieder, Gedichte, Geschichten und viele Gespräche vermitteln wir Sprache und Motivieren zum Sprechen.

Die Kreativitätserziehung

„Kreativität ist die Fähigkeit des Menschen zum Schöpferischen Denken und Tun.“

Wir bieten Zeit und Raum sich ungezwungen und „zweckfrei“ zu betätigen. Dabei entwickelt Ihr Kind Eigeninitiative und Phantasie, verfolgt seine Ideen, findet eigene Wege und Lösungen, wird erfinderisch und kreativ.
Ziel der Erziehung im bildnerischen Gestalten ist es, im spielenden Umgang mit Materialien und Objekten, die sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes zu verfeinern.
Dies geschieht zum Beispiel durch Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten spielen und erleben.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist das Rollenspiel des Kindes.
Was ist ein Rollenspiel? Das heißt, Kinder schlüpfen in die Rolle von Erwachsenen oder von Tieren so beispielsweise in

  • Vater-Mutter-Kind  >Spielen     
  • Tierrollen                 > Spielen
  • Berufe                       > Spielen
  • Einkaufssituationen     > Spielen
  • usw. ...                            >Spielen

Hier hat das Kind die Möglichkeit sich mitzuteilen, Erfahrungen, Eindrücke und Ängste zu verarbeiten, Konflikte zu lösen und sich neue Lebensbereiche zu erschließen!

Das Umwelt- und Naturverständnis

Ziel der Erziehung ist es, das Interesse des Kindes an der Umwelt und der Natur zu wecken, zu fördern und sie mit allen Sinnen wahrzunehmen.Durch die Wertschätzung für die Schöpfung können wir die Kinder für die kleinen und großen Dinge des Lebens wachsam werden lassen.

Wir erleben Natur vor Ort durch:

  • Exkursionen und Spaziergänge
  • Picknick
  • Gartengestaltung – unser Garten bietet viele
    Möglichkeiten zum Pflanzen, Säen, ...
  • Beobachten von Kleintieren
  • 1x pro Woche finden unser Waldtag statt
  • 1x pro Jahr gibt es die Waldwochen

Wir holen die Natur ins Haus für:

  • Tischdekorationen
  • Zimmerschmuck
  • Bastelarbeiten
  • Betrachtungen

 

Waldtag:

Jede Woche gehen wir mit den Kindern an einem festen Wochentag in den Wald.
Gleich nach dem Morgenkreis ziehen wir uns an, packen unseren Rucksack und ziehen gruppenweise los. Im Wald angekommen, machen wir gemeinsam Brotzeit. Dafür bringen die Kinder waldgerechte Brotzeit (keinen Joghurt!) eine Trinkflasche und eine Sitzunterlage mit.
Dann beginnt die Zeit zum

Spielen    Forschen    Entdecken    Sammeln    Bauen    Klettern    Schleichen    u.v.m.

Der Waldtag soll den Kinder neben viel Bewegung und frischer Luft die Möglichkeit bieten die Schätze der Natur zu entdecken, der Phantasie freien Lauf zu lassen und sich ohne
vorgefertigtes Spielmaterial zu beschäftigen. Der Ideenreichtum soll erweitert, die Kreativität gefördert werden. Die Wahrnehmung soll geschult, die Motorik verfeinert werden.
Außerdem werden Sprache und Kommunikation angeregt, zum einen, weil sich jede Art von Bewegung auf unsere Sprache und unseren Sprachapparat auswirkt, zum anderen, weil man im Wald immer einen Helfer und Partner braucht, mit dem man:
• planen
• sich austauschen
• Kompromisse finden
• Anweisungen geben
• ... einfach SPRECHEN ... muss!

Waldwochen:

Einmal im Jahr machen wir uns auf zu den Waldwochen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Gruppenübergreifend:

Wir stellen den Kindern den Ablauf der Waldwochen (z.B. 2 Wochen) in allen Gruppe vor und die Kinder entscheiden für sich, ob sie teilnehmen möchten oder nicht, und unterschreiben für Ihre Teilnahme. Die Kinder erfahren dabei, dass sie zu ihrer Entscheidung stehen und die Konsequenz aushalten müssen. Ein Rücktritt und eine nachträgliche Teilnahme sind nur mit triftigem Grund möglich.

  • Gruppenintern:

Wir gehen gruppenweise für eine Woche in den Wald, so dass jedes Kind die Waldwoche erlebt.

Durch den täglichen Aufenthalt im Wald können sich noch viel mehr Ideen und Pläne entwickeln. Die Kinder arbeiten tagelang an einem Projekt, sie erleben Erfolg und Misserfolg viel intensiver und haben mehr Zeit zur Erprobung und Verbesserung ihrer Strategien.

Für die Schüler im Hort finden ebenfalls Waldwochen statt, diese werden allerdings auf die Ferienzeit gelegt, weil uns dann mehr Zeit zur Verfügung steht.

Zur Achtung der Schöpfung gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt.

Das versuchen wir umzusetzen durch:

  • Mülltrennung
  • Abfallvermeidung (draußen keinen Abfall liegen lassen!)
  • bewussten Umgang mit dem Element Wasser
  • bewussten Umgang mit Tieren

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Gesundheitserziehung

Ziel der Gesundheitserziehung ist es, dem Kind einfache Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene, über Ursachen und Verhütung von Krankheiten, über mögliche Gefahren von Unfällen und Verletzungen und das Verhalten bei solchen zu vermitteln und seine Bereitschaft zu einer gesunden Lebensweise zu fördern.

Darauf achten wir in der Einrichtung

  • Hände waschen vor jeder Brot-/Mahlzeit
  • Hände waschen nach der Toilette
  • Hände waschen vor und nach dem Kochen und Backen
  • beim Husten / Niesen die Hand vorzuhalten
  • gebrauchte Taschentücher nicht liegen zu lassen
  • Gespräche über Gefahren und Verletzungen
  • Gesunde Ernährung z.B. bei der Brotzeit keine Süßigkeiten, Milchschnitten oder ähnliches
  • Angebot von frischem Obst, Joghurt und Müsli
  • Regelmäßiges Lüften in den Räumen

Zur Gesundheitserziehung möchten wir den Kindern genug Raum für Bewegung geben.

Definition Bewegung:

„Bewegung ist Ausdruck der Lebensfreude von Kindern, zugleich aber auch ein wichtiges Mittel zur Förderung ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung. Lernen im frühen Kindesalter ist in erster Linie Lernen über Wahrnehmung und Bewegung.“

(Renate Zimmer, "Bewegte Kindheit")

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  • Psychomotorik
  • Bewegungsspiele
  • Kreisspiele
  • Aufenthalt im Garten
  • Turnen
  • Tanzen
  • Rhythmik
  • Waldtag

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Bewegung zählt zu den grundlegenden Betätigungs- und Ausdrucksformen von Kindern. Sie haben einen natürlichen Drang und eine Freude daran, sich zu bewegen und dabei ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten und Grenzen kennen zu lernen.

Um dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, bieten wir folgendes im Kindergarten an:

  • Turnstunden mit dem Zivi
  • Bewegung im Garten
  • Bewegungsspiele
  • Psychomotorikstunde
  • Bewegungsstunde mit der Gruppe
  • Tänze
  • Fahrzeugtag

“Psychomotorik macht Kinder stark!”

Was ist Psychomotorik?

Der Begriff weist auf eine zentrale menschliche Erscheinung hin:
nämlich auf die enge und untrennbare Verbindung von Bewegen und Wahrnehmen bzw. Erleben.
Bei unseren Bewegungen sind viele unbewusste und bewusste Prozesse beteiligt. Unsere Bewegung ist oftmals auch Ausdruck unseres Innenlebens. Bewegung ist von Erleben und Wahrnehmen nicht zu trennen. Der Mensch denkt, fühlt und handelt ganzheitlich.
Psychomotorische Förderung geht im Wesentlichen seit ca. Ende 1950 auf die Arbeit von Ernst J. Kiphard zurück.

Angesprochen sind Kinder die:

1. sich und ihren Körper intensiver wahrnehmen wollen

2. ihre gegenständliche Umwelt über verschiedene Sinne differenzierter wahrnehmen wollen

3. in ihren Bewegungsabläufen unsicher sind

4. die ständig unruhig und in Bewegung sind

5. auffallen, weil sie häufig anstoßen, stolpern und hinfallen

6. Probleme haben Kontakte zu knüpfen und zu halten

7. in ihrer Wahrnehmung auffällig sind

An seinen Stärken und Ressourcen begleiten wir Ihr Kind, wir geben Raum die Bewegung auszuleben und zu steuern, fordern und fördern Eigeninitiative und Selbständigkeit und stellen keinen Leistungsvergleich an.

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheiten.
Gesundheit ist ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden. 
                       (WHO)


Mathematischer Bereich

Mathematische Bildung hat in der heutigen Wissensgesellschaft eine wichtige Bedeutung. Ohne mathematisches Grundverständnis ist ein selbständiges Zurechtkommen im Alltag nicht möglich. Deshalb wollen wir den Kindern bereits im Kindergarten spielerisch die ersten Grundkenntnisse im Umgang mit den Zahlen vermitteln. Dabei ist es wichtig die verschiedenen mathematischen Erfahrungsbereiche regelmäßig ohne Zwang und Zeitdruck anzubieten.

So machen wir` s im Kindergarten

  • Wir gehen ins „ Zahlenland „ (Buch: „ Kommt mit ins Zahlenland )
  • Geometrische Formen kennen lernen
  • Raumerfahrungen
  • Logisch Reihen
  • Rollenspiele ( z.B. Eisverkäufer, Postfiliale,
    Kaufladen)
  • Jahresverlauf erfassen, Wochentage
  • Telefonnummern und Hausnummern merken
  • Messzylinder, Waage im Gruppenraum
  • Zutaten für Kochen und Backen abwiegen
  • Mathematische Vorschule
  • Im Morgenkreis zählen die Kinder die anwesenden Kinder
  • Mathematische Verständnis und Vorstellungsvermögen erweitern
  • Herstellen von Figuren und Mustern
  • Rhythmus erleben
  • Verschiedene Würfelspiele, bei denen gezählt werden muss
  • Zahlen in Bewegung ausdrücken, z. B. 1 ganz langsam, 10 ganz schnell laufen
  • Kinder dürfen selbständig in unserem Beisein einkaufen


Musikalischer Bereich

Kinder handeln von Geburt an musikalisch. Mit Neugier und Faszination begegnen sie der Welt der Musik. Sie haben Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen ihrer Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren sowie Klangeigenschaften zu erforschen.

Diese Freude an Musik stärken und fördern wir im Kindergarten durch:

  • Singspiele, Fingerspiele,
  • Erfahren, dass Singen viel Spaß machen kann
  • Ein kleines Repertoire an Liedern singen können
  • Verschiedene Musikinstrumente kennen lernen und ihre Klang- und Spielweise unterscheiden können
  • Lieder, Geschichten u. gehörte Musikstücke mit elementaren Instrumenten begleiten
  • Eigene musikalische Ideen entwickeln und diese klanglich umsetzen
  • Wichtige Komponisten klassischer Musik und einige ihrer bekannten Musikwerke kennen lernen
  • Beim Zuhören zwischen laut- leise, hoch- tief, schnell-langsam unterscheiden


Naturwissenschaften und Technik

Kinder zeigen hohes Interesse an Alltagsphänomenen und der Technik. Sie sind bestrebt, nachzuforschen und herauszufinden, „warum das so ist „ oder „wie etwas funktioniert“.

So fördern wir das Verständnis für Naturwissenschaften

  • Wissenschafts – Forscherkiste ( Science – lab)
  • Globus und Geographische Karte im Gruppenraum
  • Eigenschaften verschiedener Stoffe kennen lernen
  • Durch Experimente naturwissenschaftliche Vorgänge bewusst
    wahrnehmen
  • Erfahrungen mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten sammeln
    (Schwerkraft, Mechanik, Magnetismus, Elektrizität, Waage,
    Flaschenzug, Uhrwerk)
  • Kurz- und längerfristige Veränderungen in der Natur erkennen und beobachten
  • Hypothesen aufstellen und diese mit entsprechenden Methoden überprüfen
  • Beobachten und Umgang mit Tieren

So fördern wir das Verständnis für Technik

  • Den sachgerechten Umgang mit Werkzeugen und Werkbank üben
  • Geräte zerlegen und „reparieren“ und dabei die Einsicht bekommen, dass ein technisches Gerät repariert werden kann, wenn es nicht mehr funktioniert.
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit beim Lösen technischer
    Fragestellungen erfahren
  • Die Kinder dürfen nach Absprache selbständig kopieren
  • Brain – Box in jedem Gruppenraum
  • Computer, Binokular, Lupen

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse liefern Grundlagenwissen über
bestimmte Vorgänge und tragen dazu bei, sich ein Bild von der Welt zu machen, sie zu erforschen, ihr einen Sinn zu verleihen und sie zu verstehen.

Ästhetik, Kunst und Kultur

Erste künstlerisch – ästhetische Erfahrungen führen vom Greifen zum Begreifen. Dinge werden in die Hand genommen, erfühlt und in ihren Eigenschaften untersucht, Farben und Formen werden wahrgenommen, verarbeitet und emotional besetzt.

Bildnerisches und darstellendes Gestalten

  • Grundverständnis von Farben und Formen und den Umgang mit ihnen erwerben (Farben mischen und neue zu kreieren)
  • Ausdruckskraft von Farben und deren Wirkung auf Stimmung und Gefühle
    wahrnehmen
  • Vielfalt kreativer Materialien, Werkzeuge, Techniken (z. B. Maltechniken)
  • In verschiedene Rollen schlüpfen und die Perspektive der Anderen übernehmen
  • Eigene Theaterspiele erfinden, gestalten und aufführen


Wahrnehmungsfähigkeit entwickeln und Kultur erleben

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  • Umwelt und Kultur mit allen Sinnen wahrnehmen
  • Freies Zeichnen und Malen
  • Malwände im Gangbereich

Kinder erfahren Ästhetik, indem sie erleben, wie Räume gestaltet,Bilder angebracht oder Tische gedeckt werden.

Die Mitwirkung der Kinder an der Gestaltung der Räume ist sinnvoll und notwendig!

Das kreative Potential eines Kindes kommt da zum Ausdruck, wo es gewollt wird und erwünscht ist, wo Zeit und Raum für Ideen und Einfälle zur Verfügung stehen, wo Mut gemacht und Zutrauen geschenkt wird, wo die Umgebung mitspielt, wo das emotionale Klima frei von Angst ist.

Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Kinder kommen von klein auf mit Informations- und Kommunikationstechnik und mit Medien in Berührung.
Mit Stärkung der Medienkompetenz ist bereits in früher Kindheit zu beginnen. Die pädagogische Befassung mit Medien erstreckt sich prinzipiell auf alle Medien und hat entsprechend dem jeweiligen Entwicklungsstand unterschiedliche Schwerpunkte. (Auszug aus dem Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan)

Die Kinder sollen

  • Medienerlebnisse emotional und verbal verarbeiten
  • Wissen über Funktionsweisen zur selbständigen Mediennutzung erlangen
  • Mit Medien bewusst und kontrolliert umgehen lernen
  • Informations- und Kommunikationstechnik – Geräte im Lebensalltag entdecken und deren Verwendungs- und Funktionsweisen erfahren
  • Wissen gezielt medienbasiert erweitern (z.B. Lernen mit Computer-Software, Internet als Recherche- Instrument nutzen)
  • Medien als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel nutzen ( Kreativ -Malprogramm)

Folgende Geräte stehen im Kindergarten zur Verfügung:

  • Radio, CD-Player
  • Bilderbücher
  • Laptop
  • Digital-Kameras
  • Digitale Bilderrahmen

Medienkompetenz ist heute unabdingbar, um am politischen, kulturellen und sozialen Leben in der Informationsgesellschaft aktiv und selbstständig teilzunehmen.
Medienkompetenz bedeutet bewussten, kritischen, sachgerechten, selbstbestimmten und verantwortlichen Umgang mit Medien.

Schulvorbereitung

Was verstehen wir unter Vorschule?

Der Begriff „Vorschule“ bedeutet für uns die gesamte Kindergartenzeit vor der Einschulung. Das heißt für uns, bei Ihrem Kind die gesamten Bereiche, die wichtig für die Schulfähigkeit, sind zu unterstützen.

Sozialer/Emotionaler Bereich
Wahrnehmung
Grob- und Feinmotorik
Sprachförderung
Kognitiver Bereich
Musikalische Erziehung
Bewegungserziehung
 

Auf was achten wir dabei? Was ist uns wichtig?

  • logisches Denken
  • Zusammenhänge erkennen können, Zuordnen können
  • Zahlenbegriffe erfassen
  • Formen und Farben benennen können
  • Eigenverantwortlichkeit für eigene Dinge lernen
  • Merkfähigkeit
  • Konzentration und Ausdauer
  • Schleifen binden üben
  • Arbeitshaltung

In Zusammenarbeit mit der Ameranger Schule versuchen wir, die Kinder auf die neuen Bezugspersonen und Räumlichkeiten vorzubereiten.
Zum Beispiel mit einem Besuch in der zukünftigen Schule, bei dem sie eine Schulstunde miterleben dürfen und ein Klassenzimmer kennen lernen.
Wenn es den Lehrkräften möglich ist, besuchen sie die neuen Schulkinder auch im Kindergarten.

    Erkläre mir – und ich werde vergessen
      Zeige mir – und ich werde mich erinnern
Begleite mich – und ich werde verstehen
                                                   (unbekannt)

Übergänge

Egal ob von zu Hause in den Kindergarten, oder vom Kindergarten in die Schule. EinÜbergang ist immer ein großes Ereignis, das sich für den einen leichter und für den anderen schwieriger gestaltet. Um die Kinder behutsam an die bevorstehende Veränderung heranzuführen, arbeiten wir nach folgenden Teilabschnitten.

Übergang von der Familie in den Kindergarten

  • Anmeldung im Kindergarten
  • Aufnahmegespräch
  • Elternabend für die neuen Eltern
  • Ausgabe der Informationsbroschüre
  • Schnuppertage im Juli mit anschließendem Kennenlern-Gespräch

Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

  • Würzburger Sprachmodell
  • Zahlenland
  • Besuch in der Schule
  • Die Lehrerin besucht uns
  • Besuch der Erstklässler
  • Großentreff
  • Die Vorschulkinder haben im Kindergarten eine eigene Mappe mit Stiften
  • Rausschmiss – Abschlussfest
  • Vorschulausflüge

Übergang vom Kindergarten in den Hort

  • Die Kindergartenkinder holen mit der Erzieherin die Hortkinder von der Schule ab.
  • Gemeinsamer Nachmittag mit den Hortkindern.
  • Zuschauen bei den Hausaufgaben
  • Gemeinsame Feste, Aktionen und Ausflüge

Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt

Im Kindergarten gibt es viele Unterschiede zwischen den Kindern. Unsere Gruppen mischen sich aus Kindern

» verschiedenen Geschlechts    » verschiedener Kultur
» verschiedener Herkunft         » unterschiedlicher Religion
» mit unterschiedlichem             » gemischten Alters
   Entwicklungstempo

Diese Unterschiede bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Trotz dieser Unterschiede, die unter anderem auch zu mehr gemeinsamen Lerngewinn führen, sollen alle Kinder das gleiche „Leben und Lernen“ erfahren.

Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko und drohender Behinderung

Manche Kinder in Tageseinrichtungen sind in ihrer Entwicklung auffällig, gefährdet oder beeinträchtigt.

Unsere Aufgabe besteht in der 

>          Beobachtung

>          Früherkennung

>          Beratung und Anleitung

>          Weitervermittlung

 In solchen Fällen kooperieren wir nach Einverständnis der Eltern z.B. mit der Frühförderstelle in Wasserburg.

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4.3 Regeln

        „Regeln erleichtern unser Zusammenleben!“

Das heißt für uns, einen sozialen Umgang mit positiven Umgangsformen zu erlernen.

  • Aus hygienischen Gründen sollen die Gruppenzimmer nur mit
    Hausschuhen betreten werden
  • Aus Sicherheitsgründen dürfen die Kinder die Haustüre nicht selbst öffnen!
  • Ab 9.00 Uhr dürfen die Außenspielbereiche genutzt werden
  • Auf den Umgangston achten!
  • Nicht schlagen, beißen, zwicken, kratzen, sondern andere
    Konfliktlösungen finden!
  • Das Material und Eigentum anderer achten!
  • Aufräumen und Ordnung halten (nicht nur im Gruppenraum,
    auch in der Garderobe)!
  • Hände waschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang!
  • Umgangsformen einhalten: Begrüßung und Verabschiedung, Bitte und
    Danke!
  • Kameradschaftlicher Umgang (Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft)
  • Auf Gesprächskultur achten (Zuhören, ausreden lassen)
  • Gartenregeln beachten:
    • nicht über den Zaun steigen!
    • keine Äste abbrechen!
    • keine Steine werfen!

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4.4 Tagesablauf im Kindergarten

„Ein geregelter Tagesablauf bietet Ihrem Kind Halt und Orientierung und verleiht ihm Sicherheit!“

I. Bringzeit bedeutet für Ihr Kind Orientierung (ab 7.15 Uhr – 8.15 Uhr):

  - Umstellung von der Familien- auf die Kindergartenatmosphäre
  - Zeit zur Einstellung auf das Tagesgeschehen im Kindergarten
  - Individuelle Begrüßung
  - Persönliche Kontaktaufnahme
  - Partner- und Spielwahl
  - Zuschauen und Beobachten

II Morgenkreis:
Um 8.30 Uhr treffen sich die Kinder der jeweiligen Gruppe zum alltäglichen Morgenkreis.
Nach einem gemeinsamen Lied stellen wir mit verschiedenen Spielen die Anwesenheit der Kinder fest, überprüfen Datum, Wochentag, Wetter und Jahreszeit und besprechen den Tagesablauf.

III. Freispielzeit / Hausöffnung (ab ca. 9.00 Uhr – ca. 11.00 Uhr)

In der Freispielzeit werden die Gruppen geöffnet, d.h. eine bestimmte Anzahl Kinder aus den einzelnen Gruppen können sich zum gemeinsamen Spiel in den Außenbereichen treffen oder an Aktivitäten im Haus teilnehmen.
Hier erleben die Kinder freie Entscheidung, aber auch die Konsequenz zu einer Entscheidung zu stehen. Sie entscheiden sich nach Fahigkeit, Bedürfnis und Tagesform.
Es gibt aber auch Bereiche, die entweder alters- oder themenbezogen gestaltet werden. Hier wird den Kindern die Teilnahme vorgegeben, so dass sie auch erleben Pflichten zu erledigen.

 

            Das Freispiel bietet Ihrem Kind die Möglichkeit

Spielverlauf  -  Spieldauer  -  Spielpartner  -  Material  -  Ort  -  Tätigkeit

nach den eigenen Bedürfnissen und Interessen frei zu wählen und verschiedene Spielmaterialien und Spielbereiche kennen zu lernen!


Das Freispiel bedeutet für das Kind:

  • Begreifen der Umwelt und Klärung von Begriffen
  • Erprobung der Geschicklichkeit
  • Identifikation mit anderen Personen (Rollenspiel)
  • Förderung der Entscheidungsfähigkeit
  • Selbständiges Lösen von Problemen, Kooperationsbereitschaft, Toleranz und Rücksichtnahme
  • Erfüllung eigener Wünsche, Bedürfnisse und Interessen
  • Umsetzen eigener Ideen
  • Vertiefen von Freundschaften
  • Abreagieren von Ängsten und Aggressionen
  • Einüben und Erleben von Eigenverantwortung
  • kein Leistungs- und Zeitdruck

Daneben bietet gerade das Freispiel die Gelegenheit, das Kind „freizulassen“,
d.h. ihm die Freiheit auch zum „Nichtstun“ zu lassen, wenn es das Bedürfnis danach hat.

Die Freispielzeit ist für uns die wichtigste Beobachtungs- und Förderzeit!


Aufgabe der Erzieherinnen im Freispiel

ist es, die Kinder zu beobachten, ihnen Möglichkeiten und Hilfestellung im Spiel zu geben. Ideen der Kinder aufzugreifen und anschließend in den gezielten Beschäftigungen zu spiegeln. Unsere Aufgabe ist es, den Kindern die Räumlichkeiten und verschiedenstes Material anzubieten und ihnen bei Problemen und Konflikten pädagogisch zur Seite zu stehen.

Was wir beobachten:

°° Motorik      °° evtl. Vermeidungsverhalten     
°° Sozialverhalten / Konfliktverhalten      °° Spielverhalten
°° Beliebte Aktivitäten, Interessen der Kinder
°° Verhaltensauffälligkeiten     
°° Verschiedene Rollen des Kindes in der Gruppe
  °° Sprech- und Sprachverhalten

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Daraus ergeben sich die Grundlagen für Elterngespräche und eventuellen Handlungsbedarf!

Am Ende der Freispielzeit wird das Gruppenzimmer und der Gang gemeinsam aufgeräumt.

IV. Gleitende Brotzeit (bis 11.00 Uhr)


  • Esskultur

  • Zeit zum Austausch

  • Sozialverhalten fördern

  • Ruhephase

  • Gemeinschaftssinn fördern

  • Religiöse Erziehung (Lied, Tischgebet)

  • Kinder übernehmen lebenspraktische Aufgaben
    (Abspülen, Kehren, Tische abwischen)

  • Selbstständigkeit

Situationsabhängig – am Turntag oder am Waldtag - machen die Kinder gemeinsam Brotzeit.

V Gruppenzeit (ab 11.00 Uhr

An die Freispielzeit, in der die Kinder sich im ganzen Haus aufhalten, schließt sich die Gruppenzeit an.
Hier findet der Mittagskreis statt, in dem die Kinder berichten können, was sie am Vormittag erlebt haben, es werden Themen behandelt, die die Gruppe betreffen oder gemeinsam Spiele gespielt.
Dadurch werden Gruppenzugehörigkeit und Gemeinschaft gestärkt.

Ruhen (ab 11.00 Uhr - ca. 12.15 Uhr)
Während der Gruppenzeit findet für die jüngsten Kinder das Ruhen statt.
Gemeinsam treffen sie sich im Nebenraum und erholen sich vom ereignisreichen Vormittag.
Hier können Eindrücke verarbeitet werden und neue Kräfte geschöpft werden. Die Kinder kuscheln sich auf ihren eigenen Matratzen in die Kissen, hören ruhige Musik und eine Geschichte. Sie liegen dabei ruhig oder halten einen kurzen Mittagsschlaf.

V. Gezielte Beschäftigung in der Klein- und Großgruppe

  • Kreativitätserziehung
  • Religiöse Erziehung
  • Feste im Jahreslauf, Geburtstag, Namenstag
  • Sozialerziehung
  • Elementare Spracherziehung
  • Erziehung zu Umwelt- und Naturverständnis
  • Gesundheitserziehung
  • Musikalische Erziehung
  • Bewegungserziehung

Grobziele sind:

» Eindrücke vertiefen und verarbeiten  » Vorbereitende Übungen für die Schule   » Sozialverhalten   » Regelabläufe
» Freude am gemeinsamen Tun    » Themeninhalte kind- und altersgemäß zu vermitteln

VI. Mittagessen (ca. 12.45 Uhr)

Das Mittagessen soll eine Zeit der Ruhe und Gemütlichkeit sein. Da viele Kinder bei uns im Haus am Mittagessen teilnehmen, bieten wir in zwei Räumen das Essen an, einmal für den Kindergarten, einmal für den Hort. Dabei helfen die Kinder schon beim Tischdecken, sie bedienen sich selbst, geben jüngeren Kindern Hilfestellung, räumen selbständig ab und helfen beim Einräumen der Spülmaschine.

Die Kinder erfahren:

  • Gemeinschaft
  • Gespräche
  • Selbständigkeit
  • Einschätzen der Portionen
  • Probieren unbekannter Speisen
  • Tischmanieren


VII. Der Nachmittag im Kindergarten

Die Nachmittage haben nicht immer ein fest geplantes Programm, da wir der Meinung sind, dass auch die Ideen und Pläne der Kinder zum jeweiligen Motto Gewicht haben sollen. Außerdem ist ein Nachmittag im Kindergarten, an dem man einfach noch mal in der Bauecke spielen oder etwas vom Vormittag fertig basteln kann, für die Kinder auch attraktiv und bietet viele Möglichkeiten, sein Fähigkeiten aus zu bilden.

Inhalte können sein:

  • Experimente
  • Kreativ-Werkstatt
  • Tanz und Bewegung
  • Exkursionen
  • Theater
  • Musik
  • Märchen und Geschichten
  • Rhythmik

VIII. Spätdienst

Die Zeit von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr verbringen die Kindergartenkinder zusammen mit den Hortkindern. Gemeinsame Spiele und Gespräche, sowie Brotzeit und einfach nur Ausruhen sind hier gut möglich.

4.5 Tagesablauf im Hort

I. Ankommen im Hort (11.15 Uhr/ 12.15 Uhr)

Die Schüler kommen selbständig nach Schulschluss in den Hort. Bis Weihnachten werden die Kinder der 1. Klasse abgeholt. Dabei achten wir darauf, dass wir alle gemeinsam gehen, damit sich die Kinder daran gewöhnen, dass sie nicht allein unterwegs sein sollen.

  • Verkehrserziehung/ Schulwegtraining
  • Sozialverhalten/ Rücksichtnahme
  • Später eigenständige Organisation
  • Schulung der Wahrnehmung (wer geht mit in den Hort?)

Im Hort haben die Kinder die Möglichkeit gleich mit ihren Hausaufgaben anzufangen oder die Bereiche in Haus und Garten gemeinsam mit den Kindergartenkindern zu nutzen.

  • Wahrnehmen eigener Bedürfnisse
  • Eigene Zeiteinteilung/ Prioritäten setzen

II. Mittagessen (ca. 12.45 Uhr bzw. 13.Uhr)

Die Hortkinder essen gemeinsam mit den Gruppenkindern zu Mittag und die Schüler, die erst um 13.00 Uhr Schulschluss haben, kommen dazu.

III. Hausaufgabenzeit (ca. 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr)

Die Kinder machen gemeinsam ihre Hausaufgaben. Dabei achten wir auf individuelle Gewohnheiten und Lerntypen, geben Hilfestellung und kontrollieren die Vollständigkeit.
Die Endverantwortung liegt dabei weiterhin bei den Eltern.

  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Arbeitshaltung
  • Selbstständige Organisation
  • Arbeits- und Zeiteinteilung
  • Sozialverhalten

IV. Gemeinsamer Kreis (<small>je nach Dauer der Hausaufgaben zwischen</small> 14.00 und 14.30 Uhr)

Wir treffen uns - nicht täglich - zu einem kurzen Kreis, in dem wir abklären, wie der Nachmittag abläuft, wichtige Themen besprechen, Informationen weitergeben.

  • Orientierung
  • Möglichkeit zur selbstständigen Organisation
  • Meinungsäußerung
  • Gesprächsregeln

V. Zeit zur freien Verfügung (14.30 Uhr – 17.00 Uhr)

Die Kinder können alle Bereiche im Haus nutzen oder an Angeboten teilnehmen. Wer weiter seine Hausaufgaben machen möchte, kann dies tun.

  • Selbständige Organisation
  • Flexibilität (es sind nicht jeden Tag die gleichen Kinder da)

HAUSAUFGABENFREI

1x pro Woche machen wir einen hausaufgabenfreien Tag. Wir besprechen mit den Schülern, was an diesem Tag passieren soll oder bereiten gemeinsame Angebote vor.

Natürlich haben die Schüler auch an diesem Tag die Möglichkeit ihre Hausaufgaben zu erledigen. Der Wochentag wird jedes Jahr neu ausgemacht, da er von der Zahl der täglich anwesenden Schüler, von der Personalsituation und von den festen Vorhaben der Schüler am Nachmittag abhängig ist.

GEBURTSTAG

Die Geburtstage der Schüler feiern wir im Kreis nach dem Mittagessen. An diesen Tagen ist nur eine Hausaufgabe Pflicht, es sei denn Kinder möchten mehr machen.

FERIENBETREUUNG

In den Ferien, in denen der Kindergarten geöffnet ist, haben die Schüler die Möglichkeit, den ganzen Tag in der Einrichtung zu verbringen. Die Kinder genießen die gemeinsame Zeit mit den Kindergartenkindern und spielen ohne Zeit- und Leistungsdruck.

In den Ferien besteht auch die Möglichkeit für gemeinsame Aktionen außer Haus, welche zur Stärkung der Gemeinschaft beitragen.

Ich habe nichts gegen das Lernen, aber das Spielen ist meiner Meinung nach wichtiger.“ (Alexander S. Neill)

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4.6 Zusätzliche Spielbereiche

Werkbereich

          Ziele:

  • Entfaltung der Kreativität
  • Fertigkeiten erlernen
  • Möglichkeiten zum Kennenlernen verschiedener Materialien und Werkzeuge und den Umgang damit. (Werkbank-Führerschein)
  • Abbau von Aggression
  • Erfolgserlebnisse
  • Logisches Denken entwickeln (Planungsdenken)
  • Fördern des Selbstwertgefühls
  • Feinmotorik und Geschicklichkeit schulen
Bauecke

       Ziele:

  • Entfaltung der Kreativität
  • Eigene Ideen verwirklichen können
  • Augen- und Handkoordination schulen
  • Geschicklichkeit fördern
  • Rollenspiele ermöglichen


Mal-Atelier

Ziele:

  • Sozialverhalten
  • Kommunikation untereinander fördern
  • Kreativität
  • Finden eigener Ausdrucksmöglichkeiten
  • Wahrnehmung schulen
  • Umgang mit Material schulen
  • Verantwortungsbereitschaft fördern
  • Feinmotorik
Bällebad

Ziele:

  • Körperwahrnehmung
  • Sinnesschulung
  • Bewegungsförderung
  • Rücksichtnahme
  • Ausgeglichenheit

 

 

Garten

Ziele:

  • Bewegungsraum erweitern
  • Geschicklichkeit schulen
  • Mit Naturmaterialien spielen
  • Kreativität fördern
  • Ideen verwirklichen
  • Grobmotorik fördern
  • Gleichgewichtssinn schulen

 

 

Turnzimmer

Ziele:

  • Bewegungsraum geben
  • Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit fördern
  • Grobmotorik fördern
  • Freude an der Bewegung anregen

 

 

Besuch in anderen Gruppen

Ziele:

  • Kontakte knüpfen
  • Freunde besuchen
  • Sozialverhalten fördern
  • Selbständigkeit und Selbstvertrauen stärken

 

 

Um die genannten Ziele zu erreichen, sind die Spielbereiche auf 2-4 Kinder begrenzt. Dabei ist die Verlässlichkeit der Kinder ausschlaggebend.

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4.7 Rechte der Kinder

        Welche Rechte haben Ihre Kinder bei uns im Haus?

Recht auf eigene Meinung

Recht auf freie Wahl der Spiele

Recht auf freie Wahl der Spielpartner

Recht auf Zuwendung

Recht, akzeptiert zu werden, so wie sie sind

Recht, in Ruhe gelassen zu werden

Recht auf Förderung

Recht, Ihre Gefühle zu zeigen

Recht, ernst genommen zu werden

Recht auf Bewegung

Recht zum „Nichtstun“

Recht auf Hilfestellung

Recht auf eigene Entscheidungen

Recht auf Gleichberechtigung

Recht auf liebevolle Betreuung

Recht auf individuelle Entfaltung

Recht auf Beteiligung und Mitsprache

5. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

5.1. Zusammenarbeit

Als pädagogische Einrichtung haben wir die Aufgabe, die Erziehung Ihres Kindes in der Familie zu ergänzen und zu unterstützen.

Daher ist es unser Bemühen, eine vertrauensvolle Basis zu schaffen und eine Bildungs- und Erziehungsgemeinschaft mit den Eltern einzugehen. Durch gegenseitige Information, Beratung, Offenheit, Vertrauen und vor allem Ehrlichkeit kann gewährleistet werden, dass ihrem Kind die besten Entwicklungs- und Bildungschancen vermittelt werden.

"Sie vertrauen uns an, was Sie am meisten schätzen: Ihr Kind!Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und bemühen uns deshalb um eine Zusammenarbeit, die am Wohle Ihres Kindes orientiert ist."

 

Elternarbeit bedeutet:

  • Öffnung / Transparenz
  • Elternbildung
  • Vermittlung von Hilfsangeboten
  • Abstimmung der Erziehung
  • Beratung
  • Förderung / Kontakt / Selbsthilfe
  • Elternmitarbeit

Qualität durch Elternbefragung:

1x jährlich geben wir Fragenbögen an die Eltern aus, mit denen unsere Einrichtung, die Umsetzung unseres pädagogischen Konzepts und vieles mehr beurteilt werden kann. Das Ergebnis der Umfrage hängen wir zur Information in der Einrichtung aus und wir bemühen uns, Wünsche und Anregungen der Eltern umzusetzen, soweit es die Rahmenbedingungen und die Pädagogik zulassen.

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5.2 Formen der Elternarbeit

 

Elterninformation

Damit Sie immer über unseren Kindergartenablauf informiert sind, erhalten Sie regelmäßig Elternbriefe und werden durch Aushänge über wichtige Ereignisse, aktuelle Rahmenthemen, Veranstaltungen, Termine und organisatorische Angelegenheiten benachrichtigt.

An den Pinnwänden neben den Gruppenzimmern gibt der Wochenüberblick Auskunft über die gezielten Beschäftigungen der letzten Tage und das Geschehen in der Gruppe.

Tür- und Angelgespräche

Während der Bring- und Abholzeiten Ihres Kindes ergibt sich für uns täglich die Gelegenheit, mit  Ihnen ein kurzes Gespräch zwischen „Tür und Angel“ zu führen. Diese Zeit können Sie nutzen für Informationsaustausch, näheres Kennenlernen und  die Herstellung und den Aufbau eines partnerschaftlichen Beziehungsverhältnisses. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in dieser Zeit kein ausführliches Elterngespräch statt finden kann.

Elterngespräche    

Hier bieten wir Ihnen die Möglichkeit für ein vertrauliches und ausführliches Gespräch an.

Inhalte können sein: Informationen und Erfahrungen über Ihr Kind, Fragen und Problematiken, bestmögliche Entwicklungs- und Erziehungswege zu suchen, ......

Dazu können Sie jederzeit mit den jeweiligen Erzieherinnen einen Termin vereinbaren!

Hospitation

Wollen Sie wissen, wie ein Tagesablauf im Kindergarten aussieht? Dann nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und verbringen Sie nach Absprache mit uns einen Vormittag in der Einrichtung! Dadurch können Sie einen kleinen Einblick in unseren Kindergartenalltag gewinnen.

Elternabend

Während des Kindergartenjahres bieten wir Elternabende zu unterschiedlichen Themenbereichen mit und auch ohne Referenten an. Über Vorschläge und zahlreiches Erscheinen freuen wir uns.

Elterncafe

Hier bieten wir den Eltern montags und freitags von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eingangsbereich in ungezwungener Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee sich auszutauschen und kennen zu lernen.

Den Kaffee bereitet das Kindergartenpersonal zu, für den Einkauf sind die Eltern selbst zuständig.

Feste und Feiern

Gemeinsame Feierlichkeiten bieten uns eine zusätzliche Chance zum gegenseitigen Kennenlernen, geselligen Beisammensein und unterstützen das Miteinander zwischen den Kindern, Eltern und dem Kindergartenteam.

Bei diesen Veranstaltungen würden wir uns über Ihre Mithilfe, wie z.B. Kuchen- und Salatspenden, freiwillige Helfer für Organisation und Aufräumarbeiten freuen.

Elternbeteiligung

Während des Kindergartenjahres ist es für Eltern jederzeit möglich sich am Geschehen zu beteiligen. Wir freuen uns, wenn Eltern ihre Kenntnisse und Fähigkeiten mit uns und den Kindern teilen!

5.3 Gremium Elternbeirat

Zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres wählen die Eltern den Elternbeirat.

Der Elternbeirat
Als Elternbeirat haben wir uns zur Aufgabe gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen dem Träger, dem Kindergartenpersonal und der Grundschule zu fördern. Wir sehen uns dabei als Ansprechpartner, Vermittler und Berater und wollen gleichsam Motor für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sein.

Der Kindergarten ist heute zu einem selbstverständlichen Bestandteil im Leben unserer Kinder geworden. Die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre stellen immer neue Anforderungen an Eltern, Kinder, Träger und Kindergartenpersonal.
So steigt der Anteil der allein erziehenden Eltern ständig. In immer mehr Familien müssen beide Elternteile aus finanziellen Gründen berufstätig sein. Insbesondere für viele Frauen ist eine zuverlässige Kinderbetreuung Voraussetzung dafür, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Diese Entwicklungen dürfen jedoch nicht dazu führen, dass sich der Kindergarten von einer familienergänzenden zu einer familienersetzenden Einrichtung entwickelt.

(Merkblatt für Mitglieder aus dem Elternbeirat – Seite 27)

Daher sehen wir es als eine Herausforderung an, mit allen Beteiligten im Sinne des Teamgeistes zusammenzuarbeiten.

Unsere beratende Tätigkeit umfasst dabei:

  • die Aufstellung des Haushaltsplans einschließlich der Festlegung der Höhe der Elternbeiträge
  • die Änderung, Ausweitung oder Einschränkung der Zweckbestimmung,
  • die personelle Besetzung
  • die Gesundheitserziehung der Kinder
  • die Planung und Gestaltung von regelmäßigen Informations- und Bildungsveranstaltungen für die Erziehungsberechtigten

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5.4 Elternumfrage


Was wünsche ich mir für mein Kind von der Einrichtung (Ergebnis einer Umfrage):

Das wünschen wir uns von den Eltern:

  • Offenheit
  • Wünsche, Ideen und auch konstruktive Kritik mitzuteilen
  • Mitwirkung am Kindergartengeschehen
  • Gespräche mit uns suchen
  • Unterstützung
  • Pünktliches Bringen und Abholen

WIR WÜNSCHEN UNS EIN POSITIVES MITEINANDER!

6. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Damit für Ihr Kind die bestmögliche Förderung gewährleistet ist, arbeiten wir mit
verschiedenen Institutionen zusammen, die Ihnen und uns Hilfen bei Entwicklungs- und Erziehungsproblemen geben. Gemeinsame Beratungsgespräche bereichern unsere pädagogische Arbeit und unsere fachliche Kompetenz.
Um Ihren Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Schule zu erleichtern, halten wir guten Kontakt zur Grundschule.

Weiterhin besteht eine gute Zusammenarbeit zu ortsansässigen Vereinen und
Organisationen, die uns die Planung und Durchführung verschiedener Aktivitäten erleichtern.

Für Verwaltungsangelegenheiten besteht eine Verbindung zu Behörden.

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7. Öffentlichkeitsarbeit

Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir, uns als Kindergarten in das Dorfleben
einzubringen, unsere Arbeit vorzustellen und transparent zu machen und unsere Einrichtung zu präsentieren.
Aber auch die örtlichen Veranstalter und Einrichtungen arbeiten mit uns zusammen.

8. Schlusswort

In den letzten Jahren gingen viele kleine und große Menschen bei uns ein und aus. Jeder mit seiner Individualität, Einzigartigkeit und Persönlichkeit sorgte für einen abwechslungseichen Alltag.

Die Natürlichkeit, Heiterkeit und Herzlichkeit der Kinder sorgen für Schwung in unserer Einrichtung. Kinder sagen oder zeigen ihre Meinung, lachen, weinen, spielen und toben bei uns. Sie spiegeln unser Verhalten.
Das Engagement, das Vertrauen und die Offenheit der Eltern und die gute Zusammenarbeit von pädagogischem Team und Elternschaft sorgen für eine angenehme Atmosphäre im Haus und ein gesundes Zusammenspiel von Tradition und Innovation.

Wir setzen es uns als oberstes Ziel, dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt und es einen liebevollen Umgang genießen kann.
Wir verstehen uns aber auch als Anwalt des Kindes und möchten alles dazu beitragen, was für eine gesunde Entwicklung notwendig ist.

Als Team machten wir uns gemeinsam auf den Weg ein pädagogisches Konzept zu erstellen, um so unsere gemeinsamen Schwerpunkte und Werte festzusetzen und Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben zu können.

Michaela Varga (Leitung)

Mein Dank gilt allen, die bei der mühevollen Erstellung des Konzeptes mitgewirkt haben!
Überarbeitet im Februar 2014 von:

Pfarrer Josef Reindl - Träger
Angelika Schrembs-Pfisterer
Martina Mayer
Carola Huber
Sibylle Schwalm
Barbara Pichler
Stephanie Passauer
Julia Graber

Für das Logo und die Illustration danken wir Christine Erb,
für den Internet-Auftritt Mike Müller!

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