Wir pflanzen für unsere Insekten und Bienen!

In ein kleines Beet, am Rande eines Grundstücks von Kindergarteneltern, haben einige Kinder des Kindergartens St. Rupert  Blumenzwiebeln gesetzt. Nun hoffen wir, dass im nächsten Frühling, die gesetzten Tulpen-, Narzissen-, Anemonen- und Hyazinthenzwiebeln austreiben und die erste  Nahrung für unsere heimischen Insekten bereithalten.

Immer wenn wir in den Wald gehen, kommen wir an dem Beet vorbei und werden  nachschauen, was sich bis zum nächsten Frühling in dem Beet verändert.

 „Gott, gib mir offene Ohren, damit ich hören , wenn jemand meine Hilfe braucht“, so formulierten die Hortkinder ihre Fürbitten beim Martinsfest.

Erfreulicherweise stoßen wir oft auf offene Ohren, wenn wir unseren Elternbeirat, den Förderverein, Privatpersonen, Vereine und Firmen um Hilfe bitten. Besonderes an großen Festen wie z. B. „Sankt Martin“ wird uns das immer wieder bewusst. Dieses Miteinander prägt die Arbeit in Kindergarten und Hort auf vielfältige Weise.

So wäre z. B. Ein Martinszug ohne die Hilfe vieler Beteiligter gar nicht möglich. Jedes Jahr dürfen wir uns über tatkräftige Unterstützung freuen. Eltern, Elternbeirat, Messnerin, Dorfmusik, Feuerwehr, Pferd und Reiter und heuer die Anwohner, die ihre Gärten und Eingänge so schön mit Lichtern geschmückt haben. Nur durch die Zusammenarbeit aller, wird dieses Fest jedes Jahr wieder so schön.

Im Kindergarten wurde sich bereits im  Vorfeld sehr intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Die Kinder konnten dabei die Erzählung von St. Martin in Geschichten und im aktiven Spiel erfahren. Sie studierten viele Lieder ein und bastelten sehr fleißig eigene Laternen.

Am Freitag, den 09. November 2018 war es dann soweit:

Begonnen wurde mit einem von Pfarrer Reindl zelebrierten Gottesdienst, in dem die Vorschulkinder die Geschichte von Ida darboten, welche jeden Tag an einem Bettler vorbeiging und diesem von ihrer Jacke die Hälfte abschneiden wollte, nachdem Martina im Kindergarten die Geschichte von St. Martin erzählt hatte. Zum Glück konnte Martina das gerade noch verhindern und die Kinder aufklären, dass es eher allgemein darum geht, dass jeder das gibt, was er kann.

Anette Frömel vom Seniorenheim lud 6 Vorschulkinder des Ameranger Kindergarten ein mit den Bewohnern einen Spielevormittag zu verbringen. Die Kinder wurden schon freudig von den Bewohnern erwartet. Zur Begrüßung wünschten sie sich ein Guten- Morgen- Lied. Frau Frömel bereitete einen Spielewürfel vor wo alle die Gelegenheit bekamen etwas zur Jahreszeit, Schule oder von Früher zu erzählen.

Im Kindergarten St. Rupert ging es in der vergangenen Zeit ums Korn. Die Kinder säten Weizen in einem Glas an, beobachteten die entstehenden Keime, Wurzeln und Pflänzchen. Verschiedene Ähren, wie Roggen, Hafer, Gerste und Weizen, wurden genau betrachtet. Und der Erntedank-Gottesdienst stand unter diesem Thema.

So kam während eines Gesprächs mit den Kindern der Gedanke auf, dass es sehr interessant wäre, einmal einen echten Mähdrescher ansehen zu dürfen. Dank einer Kindergarten-Mama konnten wir Kontakt zum Lohnunternehmen Freiberger, Dipoldsberg, herstellen.