Der großzügige Garten unserer Einrichtung ist in vielfältige Erfahrungs- und Spielbereiche aufgeteilt. Es gibt freie Flächen zum Austoben, hügeliges Gelände zum Erklimmen, Naturbereiche zum Verstecken und unter sich sein. Gemeinsam mit vielen eifrigen Familien haben wir unseren Garten wieder auf Vordermann gebracht, altes gepflegt und neues entstehen lassen.  Insbesondere der Aspekt des naturnahen Spielbereiches wurde noch verstärkt. Im hinteren Spielbereich wurde die Idee der Hügellandschaft aufgegriffen und verfeinert, so gibt es nun zwischen den Hügeln Verbindungen, eine Brücke und neu eine Baumbrücke. Auch der Durchgang zwischen den Hügeln – die Schlucht – wurde erneuert. Abgerundet wird die Themenlandschaft von zwei Berghütten, die unter großer Anstrengung auf die Berge getragen wurden. Doch Obacht, die Bergidylle täuscht, einer der Berge hat ein ganz besonderes Innenleben – einen Vulkan! Der bereits in die Jahre gekommene Sandkastenvulkan wurde komplett neu aufgebaut.

Weiterhin entstand eine Naturhütte aus Büschen und neu gesetzten Weiden, eine naturnahe Sandkasteneinfassung, das Theater sieht dank neuem Rindenmulch viel einladender aus und der Weidentunnel ist wieder hergerichtet worden.

Naturerfahrungen bieten einen unvergleichlichen Erfahrungsschatz für Kinder. Die besonderen Eigenschaften des Materials, Haptik, Optik, Gewicht, Veränderlichkeit können von Plastikspielzeugen nicht einmal ansatzweise geboten werden. Nur Naturmaterialien können ein völlig freies, von Erwachsenen ungelenktes Spielen ermöglichen. Ihr Reiz liegt in der Tatsache, nicht schon von Erwachsenen vordefiniert zu sein und einer Intention zu unterliegen. Plastikgeschirr in einer Puppenecke lädt zum Spielen klassischer Rollenspiele ein, Vater-Mutter-Kind etwa. Doch welcher Vordefinition unterliegen Naturmaterialien? Was ist ein Stock? Ist es eine Gabel? Ist es Baumaterial? Ist es ein fliegender Besen? Oder doch ein Motorrad? Nichts regt die Kreativität der Kinder mehr an.

In unserer Einrichtung ist es uns daher ein großes Anliegen, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten zu offerieren. Im Gebäude selbst findet sich eine klassische Kindergartenausstattung, der Garten ist betont naturnah gestaltet und freitags geht es bei fast jedem Wetter raus in den Wald.

An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Helfern und Spendern bedanken, die es uns ermöglicht haben, unseren Garten noch naturnaher zu gestalten. Wir danken Firma Oberbauer für die Spende des Unkrautvlieses und die Bereitstellung ihres Minibaggers der uns große Arbeiten erst ermöglicht hat. Die Baumbrücke wurde nur dank Wolfgang Kaiser möglich, der uns bereits vor einiger Zeit mit Traktor und Bagger tatkräftig einen ganzen Nachmittag lang die neue Brücke aufgebaut hat. Vielen Dank auch für die Rindenmulchspende von der Firma WIA Financial Services GmbH Amerang und die Materialspenden von Fa. Dürnegger.

Wir bedanken uns herzlich bei all den Eltern die uns Material gespendet haben, eine Auflistung findet sich im nächsten Elternbrief bzw. auf unserer Webseite.